Eintrag vom 13.09.2026 22:54 🔗
Im Zuge der Katzenaltenpflege der letzten Jahre habe ich einiges gelernt. Und Dinge gemacht, wegen denen ich vielleicht für immer verflucht sein werde, und zwar zu recht.
Katzenohren zum Beispiel. Das Antidepressivum Mirataz wird auf die Haut der süßen kleinen triangle ears gerieben. Das geht ja noch. Aber um den Blutzucker zu testen, muss man in die kleinen triangle ears pieksen und einen Tropfen Blut auf einen Teststreifen tropfen. Ein eindeutiges Verbrechen gegen die Katzlichkeit.
Ein Medikament mit Gewalt in einen Katzenmund zu bekommen ist ebenfalls furchtbar und bisher immer gescheitert. Bei Lucy war das kein großes Problem, einen Snack hat sie selten ausgeschlagen, selbst wenn eine slightly eklige Substanz darin versteckt war.
Paul dagegen ist eine andere Nummer. Wir haben ihm sein Medikament gegen Bluthochdruck schon in Schlecksnack, Leberwurst und Quark angeboten, alles vergebens. Gestern versuchten Aran und ich zu zweit ihm die kleine blaue Tablette in den Mund zu schieben, irgendwie landete sie aber doch immer auf dem Boden.
Heute hatte ich aber einen Durchbruch mit einem anderen, simpleren Ansatz: Tütchen rascheln für erstes Interesse. Kater betätscheln und ausgiebig loben. Tablette ohne alles zum Schnuppern hinhalten, dann wie einen special treat auf der Handfläche anbieten. Er hats einfach weggesnackt.
#cat